Die Vitalstoffe

Optimale Versorgung mit Vitalstoffen:

Gesund und aktiv bis ins hohe Lebensalter

Gesund alt werden – wer möchte das nicht? Es gibt viele Beispiele von Menschen, die mit weit über 80 noch geistig rege und körperlich aktiv sind. Die ihren Hobbies weiter nachgehen, regelmäßig zum Schwimmen gehen, zum Tanzen oder sich mit Freunden zum Wandern treffen. Voraussetzung dafür, dass wir gesund altern und auch im hohen Lebensalter noch fit und vital sind, ist eine weitgehend gesunde Lebensweise. Darüber hinaus können wir noch einiges mehr dafür tun, unsere geistige und körperliche Kraft bis ins hohe Alter zu bewahren. Wichtig ist eine optimale Versorgung unserer Körperzellen mit allen Vitalstoffen, die sie brauchen, damit keine Energiedefizite auftreten und der Stoffwechsel tatsächlich „wie geschmiert“ ablaufen kann.  

Ihre Oma hat sich mit 90 Jahren noch komplett selbstständig versorgt und ihren Haushalt geführt. Sie hat Freundinnen besucht und sogar Kurzreisen dazu unternommen. Ihr Opa ging mit 85 noch regelmäßig zum Skatspielen und hat das Bierchen mit seinen Freunden genossen. So oder so ähnlich stellt man sich sein Leben im Alter vor. Und nahezu jeder hat in seiner Bekanntschaft Menschen, die es tatsächlich schaffen, ähnlich wie die skizzierte Oma und der Opa ihren Lebensabend in vollen Zügen genießen können.  

Komplexes Netzwerk: Billionen von Körperzellen

Was aber können Sie tun, um ebenfalls in den Genuss eines langen Lebens zu kommen und den Lebensabend gesund und vital zu erleben?

Um diese Frage beantworten zu können, ist ein Blick auf den Stoffwechsel in unseren Körperzellen notwendig. Immerhin besteht der menschliche Organismus aus bis zu rund 100 Billionen einzelner Zellen als kleinste funktionelle Einheit unseres Körpers (1). All diese Zellen haben bestimmte Funktionen, die sie erfüllen müssen. Sie bilden Hormone, entsorgen Schadstoffe und stellen Energie bereit, damit wir uns bewegen und aktiv sein können. Das funktioniert nur, weil die einzelnen Zellen in einem komplexen Netzwerk miteinander verbunden sind und durch Botenstoffe, die wiederum von anderen Zellen gebildet werden, fein aufeinander abgestimmt reguliert werden (1). 

Die Körperzellen haben dabei nur eine begrenze Lebensdauer. So werden unsere roten Blutkörperchen nur rund 120 Tage alt. Sie sind damit quasi aber schon langlebig: Denn die Zellen des Magen-Darm-Traktes und vieler anderer Gewebe werden bereits nach wenigen Tagen erneuert (1). Unser Körper ist damit einem kontinuierlichen Auf- und Abbau unterworfen, wobei den Schätzungen zufolge täglich rund 50 bis 70 Milliarden Körperzellen neu gebildet werden (müssen) (1). Eine gigantische Leistung, die wir uns kaum jemals bewusst machen.

Was hat Zitronensäure mit unserer Vitalität zu tun?

Doch wie schafft der Körper diese Leistung? Ein hohes Maß an Disziplin der einzelnen Körperzellen dürfte die Basis dafür sein, dass der ganze „Apparat“ störungsfrei läuft. Jede Zelle ist ein hochorganisiertes System, das neben den genetischen Grundlagen, die die Zellfunktion steuern, verschiedene Strukturen enthält, welche die von den Genen ausgehenden Signale in Lebensprozesse umsetzen. Das wohl bekannteste Beispiel sind die sogenannten Mitochondrien. Sie sind für die Energiebereitstellung verantwortlich und werden im Volksmund oft auch als die „Kraftwerke“ in den Körperzellen bezeichnet. Ihre Hauptaufgabe ist die Produktion von Energie. Hierfür sind zwei Prozesse wichtig: Die sogenannte Atmungskette und der Zitronensäurecyclus, auch als Citratcyclus oder nach seinem Entdecker als Krebszyklus bezeichnet.

Bei der Atmungskette handelt es sich um Enzyme, die wie eine Kette nebeneinander auf der inneren Membran der Mitochondrien aufgereiht sind. Über die Enzymkette werden negativ geladene Teilchen, die Elektronen, transportiert, wodurch ein Konzentrationsgefälle von positiv geladenen Teilchen, den Protonen, entsteht. Dieses Konzentrationsgefälle wird von speziellen Enzymen, den  ATP-Synthetasen zur Herstellung einer energiereichen Verbindung, dem Adenosintriphosphat, kurz ATP, genutzt (2).

Selbstverständlich können die Mitochondrien ATP nicht aus dem Nichts heraus produzieren. Gespeist werden die kleinen „Kraftwerke“ aus dem sogenannten Citratzyklus. Er ist quasi eine Drehscheibe des Stoffwechsels in den Zellen und sorgt über acht Reaktionsschritte für den Auf- und auch Abbau wichtiger Zwischenprodukte im Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel. So werden Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel im Citratzyklus quasi recycelt und es werden über die acht biochemischen Reaktionsschritte Energieträger wie Acetyl-CoA gebildet.

Dieses kann zu Kohlendioxid oxidiert werden. Die dabei freiwerdende Energie wird dazu genutzt, Substanzen wie Nicotinamid-Adenindinukleotid, kurz NAD+ und NADH (je nachdem ob die Substanz in oxidierter oder reduzierter Form vorliegt), zu bilden, die dann der Atmungskette zugeführt werden (3).

AKG und NAD – zwei Abkürzungen, die man kennen sollte

Eine zentrale Rolle spielen im Citratcyclus Alpha-Ketoglutarat (AKG) und auch Nicotinamid Adenin Dinukleotid (NAD). Beide Substanzen sind an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt, fungieren als Energielieferant und sind von Bedeutung für die Biosynthese wichtiger Aminosäuren und Botenstoffen für die Zellregulation (4). 

Vor diesem Hintergrund ist verständlich, dass ein optimales Funktionieren der Zellen in unserem Körper an eine stets ausreichende Versorgung mit den beiden Substanzen gebunden ist. Diese werden daher auch als Vitalstoffe bezeichnet.

Dabei handelt es sich bei AKG um ein Signalmolekül, das an zahlreichen zellulären Reaktionen und Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Der Signalstoff reduziert entzündliche Prozesse im Körper, moduliert die Reaktionen des Immunsystems und hemmt als Kofaktor Reaktionen, die bei der Krebsentstehung und beim Tumorwachstum eine Rolle spielen (4). AKG kann somit durchaus therapeutische Bedeutung zukommen. Der Vitalstoff kann hilfreich sein bei der Reduktion von oxidativem Stress und bei der Abwehr von Tumoren. Er wirkt einem Proteinmangel entgegen, stärkt die Muskeln wie auch die Knochen und kann damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Entwicklung von Gebrechlichkeit im Alter zu verhindern, das biologische Altern zu bremsen und so einem langen Leben (Langlebigkeit, Longevity) den Weg zu bereiten (4,5).

Dabei ist zu beachten, dass Calcium Alphaketoglutarat eine besondere Pharmakokinetik aufweist und sich von den Verbindungen mit Arginin und Ornithin, die bei Bodybuildern sehr beliebt sind, unterscheidet. Die beschriebenen Effekte in der Longevity Forschung sind bisher nur mit Calcium Alphaketoglutarat nachgewiesen (4,5).

NAD ist ebenfalls ein Kofaktor verschiedener Enzyme und von großer Bedeutung für die zelluläre Energieproduktion und den Zellstoffwechsel (6). Es ist wichtig für einen adäquaten Proteinhaushalt und maßgeblich für die Regeneration von Körpergewebe verantwortlich. NAD wie auch die Vorläufersubstanz Nikotinamid-Ribosid (NR) können außerdem das genetische Material in den Zellen (DNA, Desoxyribonukleinsäure) vor Schäden bewahren.

Der zu beobachtende Rückgang der NAD-Spiegel im Alter wird dabei als eine der Ursachen für Alterungsprozesse angesehen und auch als Mitursache zahlreicher Erkrankungen wie Krebserkrankungen, der Parkinson´schen Krankheit und der Alzheimer-Demenz (6,7). Auch die AKG-Spiegel nehmen im Alter üblicherweise ab, was die mit zunehmendem Alter oft nachlassende Energie erklären kann. Dem sinkenden AKG-Spiegel kann leider nicht durch die Ernährung entgegengewirkt werden.

Mit Vitalstoffen gegen das Altern

Es ist deshalb folgerichtig, für eine gute Versorgung des Organismus mit den beiden Vitalstoffen AKG und NAD, respektive der Vorläufersubstanz NR zu sorgen. Hierzu wurden spezielle Präparate wie Neotes Alpha  und NAD Booster entwickelt.

Quellen:

  1. https://www.medizin-kompakt.de/zelle-in-zahlen
  2. http://www.biologie-schule.de/mitochondrium.php
  3. https://www.biologie-seite.de/Biologie/Citratzyklus
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5274648/11.2020, 17.39 Uhr
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32877690/11.2020, 17.41 Uhr
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27127236/11.2020, 17.42 Uhr
  7. Rajman I et al., Cell Metabol 2018; 27 (3): 529-547

 

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