AKG & NMN – Von diesen beiden sollte man gehört haben!

Bei den Verbindungen AKG (Alpha-Ketoglutarat) und NMN (Nicotinamid Mononukleotid) handelt es sich jeweils um wichtige Moleküle aus den menschlichen Stoffwechselwegen, die beide der so wichtigen Energiegewinnung dienen. Auf ihre Relevanz wollen wir im Folgenden eingehen. 

Das Molekül Adenosintriphosphat (ATP) wird häufig auch als Münze des Stoffwechselns bezeichnet und ist die zentrale Verbindung zwischen AKG und NMN.  Ihm hängen Forschungen zu Folge drei verschiedene Phosphatreste an. Die sogenannten Phosphorsäurediesterverbindungen zwischen den Phosphatgruppen dienen hier als Energiespeicher, da beim Formen der Verbindungen Energie übertragen wird, die dann durch das Auflösen dieser Verbindungen andernorts freigesetzt werden kann.

Die Formung dieser Verbindungen findet in der sogenannten „Atmungskette“ der Mitochondrien statt, wo aus den Einzelbestandteilen des Adenosinmonophosphat (AMP) und zwei weiteren Phosphatresten ATP zusammengefügt wird. Die Energie dafür stellen intermediäre Energieträger, wie zum Beispiel Nicotinamiddinucleotid (NAD) zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Reduktionsäquivalente.  

Eben jene werden dann im zentralen Stoffwechselkreislauf des Körpers, dem Zitronensäure-(Citrat-)zyklus oder auch Krebs-Zyklus genannt, mit Wasserstoff beladen. Dieser Prozess findet in allen Körperzellen, die über Mitochondrien verfügen, statt.

AKG und NMN als Teil des Zitronensäurezyklus

Ein Molekül, das Teil dieses Zitronensäurezyklus ist, nennt man auch Alpha-Ketoglutarat (AKG). Darüber hinaus sind jedoch noch sieben weitere Moleküle an diesem steten Kreislauf beteiligt. 

NMN beispielsweise dient, als Vorstufe des NAD, dem Auffüllen der körpereigenen Speicher an Reduktionsäquivalenten. AKG als direktes Supplement des Zitronensäurezyklus, da im Alter die Konzentration dieses Moleküls im Körper um das 5- bis 10 fache abnimmt. Ohne ausreichend AKG, können aber auch die bestehenden Reduktionsäquivalente nicht adäquat mit Energie beladen werden. Das bedeutet, dass sie dem Körper dann nicht mehr als Energieträger nützen. Ergo: Ohne ausreichend AKG, keine NAD-Nutzung. 

AKG – Was ist das eigentlich?

AKG wurde in zahlreichen Studien im Rahmen von Supplementierungen untersucht. Dabei zeigte sich im Labor in-vitro eine entgiftende, anti-neoplastische und DNA-Methylierungs verändernde Wirkung. Also eine epigenetische Veränderung, die sich auf die Genexpression auswirkt . Im Tiermodell ließen sich bereits positive Auswirkungen auf zahlreiche chronisch entzündliche „Alterskrankheiten“ nachweisen,
so wie etwa auf das Entzündungsprofil, die Gefäßelastizität das Lipidprofil und auch auf die Langlebigkeit. 

Beim Menschen führten diese Supplementationsstudien zu positiven Effekten in folgenden Bereichen: 

  • Geringere Muskelermüdung
  • Verbesserter Stoff- und Knochenstoffwechsel

Vor allen Dingen bei postmenopausaler Osteoporose führten diese positiven Effekte zu signifikanten Verbesserungen der Lebensqualität und des Allgemeinzustandes älterer Patienten. 

Der bei Osteoporose günstige Effekt des Calcium-Einlagerns wurde auch bei Patienten mit sekundärer Hyperparathyreose beobachtet und erwies sich generell bei Hypercalciämie als nützlich.

Doch AKG kann noch mehr

Die Verbesserung des Stoffwechsels und der Muskulatur durch AKG hilft noch weiteren Patienten: 

  • Studien zeigten, dass Patienten, die vor einer Herzoperation AKG verabreicht bekamen, im Anschluss weniger Indikatoren für ischämische Schäden an den sehr ischämieempfindlichen Organen hatten. 
  • Auch im Rahmen von Hüftprothesen-OPs ließ sich unter AKG Therapie eine verbesserte, postoperative Proteinsynthese und dadurch Sehnen- und Muskelwachstum und -heilung beobachten.
  • Der Proteinstoffwechsel von Dialysepatienten läuft unter AKG Gabe verbessert ab.
  • Bei Brandopfern und Patienten mit Dekubitus ließ sich eine schnellere Heilung feststellen. 

Ein weiterer Vorteil des AKG ist die erhöhte Sauerstoffbindungskapazität, die sowohl als ursächlich für die positiven Effekte bei den Herzoperationen angesehen wird, als auch zu erhöhten Sauerstoffspiegeln beim Ausdauertraining von gesunden Probanden führte.

Bei AKG steht vor Allem die stoffwechselaktivierende Wirkung im Vordergrund, die viele der zahlreichen, positiven Wirkaspekte erklärt. Hier liegt auch der immense Vorteil gegenüber NMN, das zwar auch eine höhere Sauerstoffbindung ermöglicht und ebenfalls im Insulinstoffwechsel mitspielt, bei dem jedoch für die Stoffwechselkomponente bisher noch nichts belegt werden konnte. 

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