Spermidin und unsere langjährigen Erfahrungen

Um einschätzen zu können, ob Nahrungsergänzungsmittel, egal welcher Art, nachhaltigen Nutzen für den Menschen haben, sind umfangreiche und gewissenhafte Forschungen von Nöten. Im Bereich der Aminosäureverbindung Spermidin haben wir mittlerweile ein Jahrzehnt an wertvoller Erfahrung sammeln dürfen. Die Informationen aus all den vielen Jahren möchten wir gerne mit Ihnen teilen. Damit so viele Menschen wie möglich davon profitieren können. Neben uns haben auch weitere Forscher intensiv an Spermidin geforscht. Auch jene Ergebnisse möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. 

Was bewirkt Spermidin im Körper? 

Spermidin ist im menschlichen (oder auch tierischen) Körper dazu in der Lage, die Autophagie anzuregen. Dieser Zustand, den man auch mit einer Zellreinigung gleichsetzen kann, erreicht der Körper in der Regel erst nach einer längeren Fastenzeit. Aus diesem Grund erfreut ist auch das intermittierende Fasten heutzutage einer so großen Beliebtheit. Es gibt jedoch Menschen, bei denen ein Fasten, egal welcher Art, kontrainduziert ist. Um trotzdem von dem positiven Effekt der Autophagie profitieren zu können, bieten sich Spermidinkapseln besonders gut an. Im Rahmen der genannten Zellreinigung entledigt sich der Körper aller alten oder sogar entarteten Zellen. Diese werden dann über die normalen körperlichen Vorgänge ausgeschieden. Um seinen Körper grundsätzlich gut zu reinigen, ist eine ausreichende Menge an Spermidin unerlässlich.

Studienergebnisse über Spermidin Erfahrungen: Was haben diese bislang ergeben? 

Im Bereich Spermidin wird seit vielen Jahren intensiv geforscht. Bereits veröffentlichte Studien unterschiedlicher Länder haben wir genaustens unter die Lupe genommen und die Ergebnisse zur allgemeinen Information im folgenden zusammengefasst.

  1. Studie von Bruneck (1995-2015)

Bei dieser 20-jährigen Studie lag der Fokus vor allen Dingen auf dem Lebensstil der Probanden. Insgesamt wurde der Lebensstil und der Gesundheitszustand von 829 Menschen in einer Gemeinde Südtirols protokolliert. Alle fünf Jahre wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu ihrer Ernährungssituation befragt. Nach 20 Jahren erfolgte dann die Auswertung. Das Forscherteam fand heraus, dass Menschen, die dem Körper über die Nahrung Spermidin zuführten, zwischen fünf und sieben Jahre länger lebten als Menschen, die dies nicht taten. Von den Eingangs 829 Probanden starben in den 20 Jahren Forschungszeit 341 Menschen. Gut 40 Prozent der Verstorbenen konsumierten nur wenig Spermidin. 24 Prozent hatten eine moderate Spermidinaufnahme in den Jahren der Studie und nur 15 Prozent starben trotz eines hohen Spermidingehalts in ihrer Nahrung. Die Forscher zogen folgende Schlüsse aus dieser lang andauernden Studie in Südtirol: 

  • Spermidinreiche Ernährung schützt vor Gefäß- und Darmerkrankungen. 
  • Spermidin beeinflusst das menschliche Nervensystem positiv und schützt vor Demenz und Alzheimer.
  • Außerdem spielt Spermidin eine entscheidende Rolle beim Entstehen von Tumoren. 
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren umso weniger, je mehr Spemrmidin von den Probanden konsumiert wurde. 

Eine ähnliche Studie, die über 12 Jahre in Salzburg vorgenommen wurde, kam zu ähnlichen Ergebnissen im Rahmen der Spermidin Erfahrung. Dabei wurden sogar über 1000 Personen beobachtet. 

  1. Forschung von Frank Madeo, Uni Graz

Vor allem für die Autophagie interessierte sich Frank Madeo. Er und sein Forscherteam erforschten die Wirkung der Autophagie vor Jahren an Hefezellen und Fruchtfliegen und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen. Gab man den Fruchtfliegen Spermidin, so konnte man beobachten, dass die Nervenzellen stark verlangsamt alterten. Auch bei Mäusen wurde wenig später eine echte Wirkung beobachtet. Fütterte man sie mit dem Polyamin Spermidin, so lebten sie deutlich länger und ihre Herzgefäße blieben elastischer. In Folge verbesserte sich auch die Nierenfunktion der Nager. Aufbauend auf die Forschungsergebnisse von Madeo folgten noch weitere Versuche mit Spermidin in verschiedenen Labors weltweit. In Japan beispielsweise wurde gezeigt, dass die Gabe von Spermidin gegen Entzündungen im Alter wirkt. Chronische Entzündungen im Blut konnten bei Mäusen, die Spermidin konsumierten, drastisch gesenkt werden. 

In Italien wurde ebenfalls nachgewiesen, dass Spermidin in der Lage dazu sein kann, Auswirkungen einer genetischen Muskelerkrankung zu heilen. 

 

  1. Smart Age Studie der Charité Berlin (2015-2020)

Forscher der Universitätsklinik Berlin fanden in einer fünfjährigen Studie zudem heraus, dass durch die Spermidin-ausgelöste Autophagie sogar neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson verhindert werden konnten. Generell lässt sich auf dieser Basis vermuten, dass sich Spermidin und auch andere Polyamine positiv auf die Gehirnfunktion und in Folge auch positiv auf die geistigen Fähigkeiten eines Menschen auswirken können. Bestandteil der Studie waren Menschen, die altersbedingt bereits unter Einschränkungen des Gedächtnis litten. An Alzheimer war jedoch niemand von ihnen erkrankt. Drei Monate am Stück bekamen die Probanden Spermidin-Kapseln verabreicht. Am Ende zeigte sich, dass sich die Gedächtnisleistung der Probanden subjektiv verbessert hatte. Außerdem wurde das aus Weizenkeimen gewonnene Spermidin von allen Teilnehmern bestens vertragen.  

Ist Spermidin krebserregend?

Hinweise darauf, dass Spermidin krebserregend sein könnte, gibt es nicht. Ganz im Gegenteil: Spermidin ist laut verschiedener Forschungsergebnisse sogar nachhaltig am Schrumpfen von Tumoren beteiligt und verhindert sogar, dass jene erst entstehen. Angst vor der Supplementierung von Spermidin sollte daher niemand haben.

Kann man mit Spermien erfolgreich abnehmen?

Spermidin wird auch als sogenanntes Kalorienreduktions-Mimetikon bezeichnet. Es versetzt den Körper, wie bereits erwähnt, bei Einnahme ganz automatisch in einem Zustand des Fastens. Während der Körper sich mit der Zellreinigung beschäftigt, läuft auch der Stoffwechsel auf Hochtouren. In Folge ist eine Abnahme an Körpergewicht ein willkommener Nebeneffekt. 

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